Aktuelles

Das Team in Farafangana bedankt sich …

„Veuillez transmettez nos remerciements le plus sincères pour nos donateurs.“

Bitte gebt unseren allerherzlichsten Dank an die Spender weiter.

Kommende Aktivitäten und Aktionen:

Es gibt keine zukünftigen Events.

Vergangene Aktivitäten und Aktionen:

Vorstandssitzung

Sep262020
Uhrzeit: 14:00h - 17:00h
Ort: Köln

Treffen der Mitglieder und Freunde von Santatra e.V.

Sep62020
Uhrzeit: 11:00h - 17:00h
Ort: Warburg

Treffen der Mitglieder und Freunde von Santatra e.V. zu madagassischem Mittagessen und deutschem Kaffeetrinken in Warburg. Austausch und Live-Chat mit Tafita.
Anmeldung erforderlich an: feldmann.dagmar@t-online.de

Jahreshauptversammlung

Mrz142020
Uhrzeit: 11:00h - 16:00h
Ort: Tagungs- und Gästehaus St. Georg, Rolandstraße 61, 50677 Köln

Vortrag

Jan202020
Uhrzeit: 11:00h
Ort: Christiches Bildungswerk Die HEGGE

Vorstandssitzung

Jan202020
Uhrzeit: 11:00h
Ort: Warburg

Vortrag

Dez162019
Uhrzeit: 20:00h
Ort: Gasthof Tegethoff, Brakel

Vortrag über Santatra bei der Adventfeier des Bauernverbandes im Kreis Höxter

Weihnachtsmarkt Altstadt Warburg

Dez142019
Dez152019
Uhrzeit: 10:00h
Ort: Warburg

Zum ersten Mal machten wir von Santatra einen Stand beim Weihnachtsmarkt „Alle Jahre wieder“ in der Warburger Altstadt. Dieser nicht-kommerzielle Weihnachtsmarkt findet immer am dritten Advent vor einer malerischen Kulisse statt. Unser großes Team: Maria, Antonius und Markus Tillmann, Diana Uffmann, Domohina Andrianarivo, Tsiorinavalona Tiaray Rabemanantsoa, Arnhild Wöste und Dagmar Feldmann hatten alle Hände voll zu tun: Waffeln backen, Kaffee kochen, Marmelade, Plätzchen und Vanillezucker verkaufen, mit Leuten reden und das Projekt erklären, Geschirr spülen usw. Durch die vielen Helfer konnten wir uns ab und zu aufwärmen und die anderen (rund 30) Stände ansehen. Wenn auch das Wetter am Samstag sehr bescheiden und somit der Besuch überschaubar war, so hatten wir am Sonntag wirklich schönes Wetter, was von vielen, vielen großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern auch dokumentiert wurde. Eine ansehnliche Summe zur Finanzierung der Arbeit von Santatra kam zusammen und lohnte alle Mühe: Die Mühe des Plätzchenbackens (Diana), des Vorbereitens von Preisschildern, nützlichen Gegenständen und der Dekoration, die Herstellung von Vanillezucker mit Vanille aus Madagaskar (Tsiory) und natürlich der Arbeit am Stand incl. Auf- und Abbau. Gerne möchten wir im nächsten Jahr wieder bei „Alle Jahre wieder“ dabei sein.

Vortrag

Nov232019
Uhrzeit: 15:00h
Ort: Hotel Aspethera in Paderborn

Am 23. Novermber informiert Santatra e.V. die Aktiven des Libori-Cafés im Hotel Aspethera in Paderborn über die Aktivitäten des Vereins

Schalomabend zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Kleinbauern in Madagaskar

Okt282019
Uhrzeit: 18:00h
Ort: Laurentiushof, Mittelstrasse 4 Diemelstadt Wethen

Die Ökumenische Gemeinschaft lädt herzlich zum Schalomabend mit dem Thema „Unter widrigen Lebensbedingungen die eigene Existenz sichern – ein Projekt für Kleinbauern in Madagaskar“ nach Wethen ein.

Vorstandssitzung

Okt192019
Uhrzeit: 13:00h - 17:00h
Ort: Warburg/Online

Am 19. Oktober 2019 fand in Warburg (teilweise Teilnahme per Videoschaltung) eine Vorstandssitzung von Santatra statt.

Archiv

Tropensturm Batsirai hat auch die Kleinbauern von Santatra schwer getroffen

Der Zyklon Batsirai ist in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar über Madagaskar gezogen und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Besonders schlimm hat es die Stadt Mananjary getroffen, die zu 90 % zerstört ist. Dort lebt die Mutter von Ando, eine unserer aktuellen Freiwilligen. Ando versucht, in Kontakt mit ihrer Mutter zu treten, aber in dem Chaos vor Ort ist das nicht einfach. Nicht nur die Stromversorgung ist zerstört, auch sauberes Wasser ist schwer zu bekommen. Die Zufahrtswege sind z.T. weggespült, so dass Nahrungsmittel und Material zum Wiederaufbau kaum geliefert werden können. Die Preise explodieren…

Auch in Farafangana ist vieles zerstört. Es gab nicht nur Sturm, sondern extrem viel Regen. Die Schulen sind geschlossen, denn sie sind mit Opfern der Überschwemmungen durch die Flüsse belegt (über 5000 Haushalte sind evakuiert), die Häuser sind zerstört, in der Stadt ist eine Person durch das Hochwasser ertrunken. Immer noch hat die Jirama (das staatliche Wasser- und Stromversorgungsunternehmen) die Lieferungen abgeschaltet bis zur Beseitigung der Schäden (Strommasten sind umgekippt) und die Kommunikation ist noch schwierig.

Das Team konnte den Schäden durch Batsirai nicht entkommen. So sind viele Dächer und Zäune zerstört und ebenso ergeht es den Mitgliedern von Santatra auf dem Land.

Viele Straßen sind blockiert, weil Bäume umgefallen sind. Die Schattenpflanzen und die Pflanzen, mit denen man Geld verdienen kann (Gewürznelken, Vanille) ebenfalls, die Schattengerüste in den Baumschulen sind umgestürzt und ein Teil der Jungpflanzen ist zerstört.

Das sind in Kürze die schlimmsten Neuigkeiten. Die Auswirkung des Zyklons Batsirai und die anderen Herausforderungen wie die Trockenheit, durch die die Cashcrops und die Nahrungsmittelpflanzen sehr gelitten haben: Maniok, Bananen, Brotfrucht, Früchte der Saison, die noch nicht reif sind, sind fast alle zerstört. Dies sind eigentlich Früchte, die die Hungerzeit der Bauern (Februar bis Mai) überbrücken sollten. Nun gibt es fast nichts, um diese Zeit zu überbrücken.

Der Reis, den man um diese Zeit ins Feld umpflanzt, ist von den Wassermassen weggeschwemmt worden.

Die Preise steigen rasant in die Höhe, die PPN (lebensnotwendige Produkte) werden immer seltener, der Preis für einen Sack Holzkohle hat sich schon verdoppelt.

Hinzu kommt das Abgeschnittensein durch die blockierten Straßen.

Dingend benötigt wird nun Material zur Reparatur der 16 beschädigten Häuser und der beiden Baumschulen. Auch Lebensmittelnothilfe für die Bauern sowie Saatgut zum Neubeginn der landwirtschaftlichen Aktivitäten sind nötig. Und Geld zur Deckung der Transportkosten.

Alles in allem werden geschätzt rund 7000 Euro benötigt.

Wir haben nun direkt alles Geld, was auf unserem Spendenkonto war nach Madagaskar überwiesen. Und zwar in der Hoffnung, dass ihr euch von dieser Notsituation anrühren lasst und eine Sonderspende macht.