Tag 5: Unterwegs zu den Projekten der Schwestern

Nach einem guten Frühstück gingen wir nach Atsongo. Dies ist das ärmste Viertel in Antsirabe, in dem auch viel Gewalt herrscht. Dort arbeitet Soeur Claire. Die Schwestern führen eine Grundschule und arbeiten mit Frauen, die Gewalt in der Familie erfahren haben.

Wir besichtigten das Schwesternhaus, den Garten und die umfangreiche Kleintierhaltung. Danach fuhren wir mit Fahrradrikschas in die Stadt zur Kathedrale und kauften auf dem Vorplatz einige schöne T-Shirts.

Am Nachmittag fuhren wir mit Schwester Aimée nach Andraikiba. Dort gibt es einen schönen See, zu dem viele Touristen kommen. Die Schwestern haben dort ein Grundstück mit zwei Häusern gekauft und möchten ein Café und ein kleines Gästehaus eröffnen. Dort sollen Menschen mit Behinderung arbeiten, zum Beispiel den Garten in Ordnung halten und die Gäste bedienen. In Madagaskar gibt es kaum Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Auch die Produkte, die von Menschen mit Behinderung hergestellt werden, sollen in dem Café verkauft werden. Der Name des Anwesens bedeutet auf Deutsch „Viel Glück“.

Als Nächstes fuhren wir nach Fihavanantsoa und wurden dort singend und tanzend von den Postulantinnen und Novizinnen empfangen. Danach gingen wir zum Grabmal der Schwestern.

Als es schon fast dunkel wurde, fuhren wir nach Antsahatanteraka, wo die Schwestern einen großen Bauernhof haben. Auch dort wurden wir singend und tanzend empfangen. Es war ein schöner und ereignisreicher Tag.